Zündholzmuseum- Grafenwiesen

Aktuelles

In Vorbereitung befindet sich die Ausstellung für 2022

  • „Solo Girl“ und „Walfisch-Zündholz“ – Historische Gebrauchsgrafik im Miniaturformat
    (Sammlung Klaubert Innsbruck)

Öffnungszeiten

Bitte beachten Sie, dass ab der Saison 2022 im regulären Museumsbetrieb neue Öffnungszeiten gelten:

jährlich ab Ostern bis Ende Oktober
jeden Mittwoch, Donnerstag
und jeden 1. Sonntag des Monats von 14 bis 16 Uhr

Führungen für Gruppen nach telefonischer Vereinbarung
Tel. 09941/9403-17 (Tourist-Info Grafenwiesen)

Flyer „Zündholzmuseum“ zum Download ( PDF )

Anschrift:

Zündholzmuseum Grafenwiesen
Schönbuchener Str. 31 (Nähe Pfarrkirche)
93479 Grafenwiesen

Verwaltung/Kontakt

Gemeinde Grafenwiesen
Rathausplatz 6
93479 Grafenwiesen
Tel. 09971/9703-17 (Tourist-Info Grafenwiesen)
Fax 09971/9403-25

tourist-grafenwiesen@t-online.de

Anfahrt

Schon bei Ihrer Anfahrt, am Rande des Kurpark Grafenwiesen und in der Nähe der Bahnhaltestelle Grafenwiesen, grüßen zwei überdimensional große Zündholzschachteln.

Sie machen darauf aufmerksam, dass hier im Ort einst die Marken „Welthölzer“ und „Haushaltsware“ hergestellt wurden. Im Zündholzmuseum Grafenwiesen erfährt man darüber mehr.

Unmittelbar vor dem Museumsgebäude lädt ein hundertfach vergrößertes Zündholz zum Besuch ein. Parkmöglichkeiten für PKWs und Busse sind vor dem Museumsgebäude vorhanden.

Der Zugang zum Zündholzmuseum ist nicht barrierefrei und erfolgt über das Treppenhaus des Gebäudes. Die Ausstellungsräume befinden sich im Obergeschoss auf einer Ebene.

Eintrittspreise

Erwachsene
2,00 Euro

Kinder bis 14 Jahre
frei

Personen mit Ehrenamtscard
Jugendliche (von 15 bis 18 Jahren),
Gäste mit Gästekarte,
Schwerbehinderte,

Gruppen/pro Person (ohne Führung)  
1,50 Euro    
 

Gruppen mit Führung /pro Person
2,00 Euro

 

 

Das Museum

  • Die Dauerausstellung bietet einen Streifzug durch die Geschichte der Zündholzherstellung in Grafenwiesen und ihrer historischen Verknüpfung zum benachbarten Tschechien.
  • Im Medienraum wird in einer filmischen Dokumentation die Zündholzgeschichte in Grafenwiesen und im tschechischen Sušice (Schüttenhofen) wieder lebendig (BR, 12 Min.).
  • Ein weiterer Ausstellungsraum zeigt eine Auswahl aus der Sammlung kurioser Zündholzbehälter und spektakulärer Zündholzbastelarbeiten.
  • Im „Kabinett“ werden thematisch wechselnde Ausstellungen von Zündholzetiketten präsentiert.

Vorschau

Frühjahr 2022
„Solo Girl“ und „Walfisch-Zündholz“
Historische Gebrauchsgrafik im Miniaturformat

 

Ausstellungen

2019  
„Mit Feuer ins All“ – Zündholzetiketten aus aller Welt zum Thema Raumfahrt und Luftverkehr

2018
„Feuriges und Florales“ – Blumen und Blüten auf Zündholzetiketten

2017
„Tempel, Triumphbögen und Paläste“ – Historische Bauwerke als Zündholzminiaturen

2016
Trachten aus aller Welt auf Zündholzetiketten

2015
„Aus dem Reich der Mitte“ – Chinesische Zündholzetiketten

2014
„Matchbox & Autos“ – Kleine Flitzer auf der Zündholzschachtel

2013
„Feuriges aus der Ferne“ – Zündwaren als Reiseandenken

2012
„Die bunte Welt der Philumenie“ – Ausstellung der Philumenistischen Gesellschaft

2011
„Raritäten und Kuriositäten“ – Erfindungen, Basteleien und Improvisationen rund ums Zündholz

2010
„Blick nach Böhmen/ Pohled do Cech“ – Tschechische Zündholzetiketten

2009
„Schönheitsgalerie“ – Frauenbilder auf Zündholzetiketten

2008
„Olympische Flammen“ – Zündholzetiketten und Sammelserien aus aller Welt

2007
Eröffnung des Zündholzmuseums

2006
„Feuer und Flamme für Fußball“ – Ausstellung in den neuen Räumen des Zündholzmuseums

 

Geschichte

1929/1930
Kauf der Fabrik durch den österreichischen Ingenieur Robert ‚Czerweny von Arland, Gründung der Zündholzfabrik Allemann

1930 ff
Das Deutsche Zündwaren-Monopol regelt jahrzehntelang Herstellung, Verkauf und Preisbildung. Die Firma Allemann produziert während der „Monopolzeit“ „Welthölzer“ (Steuer-Nummer 295) und „Haushaltsware“ (mit Steuer-nummer 305)

1949 (bis 1987)
Einführung einer zweiten Produktsparte bei der Allemann AG: Spankörbe für Obst und Fisch

1950er/1960er Jahre
Die Zündholzfabrik Allemann ist der größte industrielle Arbeitgeber im Altlandkreis Kötzting. Etwa 300 Menschen arbeiten in der Fabrik.

1966
Gründung der Zündwaren-handelsgesellschaft ZÜCLAM als Tochtergesellschaft der Firma Allemann. Zündwarenhandel bis 2006.

ab Ende 1970er Jahre
Einführung einer neuen Produktlinie bei Allemann GmbH Grafenwiesen: Herstellung von Toren und Türen, vor allem aus Holz für Landwirtschaft, Pferdehaltung und Wohnhausbau.

1983
Ende des Deutschen Zündwarenmonopols

1985
Einstellen der Zündwarenproduktion bei der Fa. Allemann GmbH

1987
Einstellen der Spankorbherstellung in Grafenwiesen, Produktionsverlagerung für Holzverpackungen nach Tschechien

um 2000
Im Zuge von Maßnahmen zur Dorferneuerung sucht man in der Gemeinde Grafenwiesen nach Möglichkeiten, ein Museum zur Geschichte der Holzverarbeitung im Tal des Weißen Regen zu errichten; Ankauf einer umfangreichen Privatsammlung

2007
Eröffnung des Zündholzmuseums Grafenwiesen durch die Gemeinde Grafenwiesen

Heute:

Neue Produktlinie bei der Fa. Allemann GmbH Grafenwiesen:
Herstellung von Türen und Toren
www.allemann-gmbh.de

Aktiv im Museum

In einem Museum gibt es viel zu tun, vor und hinter den Kulissen.

Wenn Sie für sich persönlich eine neue Herausforderung suchen und sich für bürgerschaftliches Engagement im Kulturbereich interessierten, könnte eine ehrenamtliche Mitarbeit im Zündholzmuseum Grafenwiesen für Sie vielleicht das Richtige sein.

Das Team des Zündholzmuseums freut sich auf Ihre Anfrage.

Kontaktieren Sie bitte die Museumsbeauftragte der Gemeinde Grafenwiesen,
Marianne Amesberger, tel. 09941/9403-15,
marianne.amesberger@grafenwiesen.de